Gespieltes Nicht-Einverständnis
auch: CNC, Consensual Non-Consent
Ein Rollenspiel, in dem Widerstand dargestellt wird — vorher ausführlich verabredet, mit einem Stoppwort, das außerhalb der Rolle liegt.
Gespielt wird eine Situation, in der jemand nicht will. Das Einverständnis dazu wird vorher hergestellt, im Detail: Was darf passieren, was auf keinen Fall, wie wird abgebrochen, wie endet es.
Weil im Spiel jedes „nein" zur Rolle gehören kann, braucht es hier zwingend ein Wort, das nicht Teil der Szene ist. Ohne das ist die Sache nicht durchführbar.
Das ist die Spielart mit dem größten Abstand zwischen dem, wie es aussieht, und dem, was verabredet war. Sie setzt Vertrauen voraus, das über eine Nacht hinausgeht.
Siehe auch
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